Barbara Fehn-Dransfeld

 

 

 

 

 

 

 

Barbara  Fehn-Dransfeld, seit 1992 Chefin der Plüschspielwarenfabrik Heunec in Neustadt b.Coburg.

Die Fa.Heunec ist ein Familienunternehmen, in dritter Generation. Heute macht heunec den drittgrößten Umsatz  in  der Plüschtier - Branche, deutschlandweit.

 Am 16. Nov. 2011 stellte sich Frau Fehn-Dransfeld den Fragen junger Frauen in der Coburger Designwerkstatt.

 

 

 

                     

 

 

 

So sahen die geladenen Besucherinnen  die Neustadter Unternehmerin als sie von ihren häufigen Aufenhalten in China erzählte.

Frau Fehn hat u.a. ein Büro in Hong Kong. Von dort aus organisiert sie ihre Visiten in die verschiedenen Provinzen Ostchinas. In großen Städten verständigt sie sich in englischer Sprache, nur in  abgelegenere  Orte nimmt sie eine Dolmetscherin mit.

“....im kommunistischen China sind die Menschen an Frauen in höheren Positionen gewöhnt. So hab ich auch als allein reisende Frau  diesbezüglich  nie Probleme....”

 

 

Murphy ! - kreativ designed in Neustadt b. Coburg, gefertigt in Ostchina; einer der Verkaufsschlager der Fa.Heunec.

Der tollpatschige kleine Esel ist kuschelige 21 cm groß. Obwohl er sich schon überall blaue Flecken, Schrammen und Risse geholt hat,  manches Wundpflaster seinen Körper  bedeckt - Murphy gibt nie auf !

 Am 08. Dez 2011 bekommt er zwei  NEUE Kuscheltier-Kollegen  dazu;       Gitti Samtpfote und ihren  gestiefelten Kater.

 

 

 

 

Der Abend in der Designwerkstatt sollte eigentlich das ausgelutschte Thema “Frau, Berufsfrau, Gattin, Mutter -  wie krieg ich`s unter einen Hut”  behandeln. Für Frau Fehn und Frau Lederer war das noch nie ein Thema !            Damit denken sie wie 92 % der Gesamtbevölkerung !  Laut ntv-Umfrage vom Nov. 2011 stellt nämlich nur für 8 % der Gesamtbevölkerng die sog. Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein Problem dar.       So bleibt allein die Frage:     Wer macht es zum Problem ? Brauchen Herrenrechtler und Ihre  Helferinnen auch 62 Jahre nach Art. 3 im GG (Gleichberechtigung) immer noch die Mutterfalle, damit möglichst wenig  Frauen Berufs-Konkurenten werden? Allmählich sollten diese ewig Gestrigen doch wirklich gemerkt haben - Frauen praktizieren  schon längst die Lösung. In IHREM Sinne ! Hätten Väter, Brüder, Sekretäre, Ehemänner und Kollegen dabei mit geholfen, würde jetzt bereits ein großer Helferschein auf diese Männer fallen !

Ähnlich wird es wohl beim Thema  Quotenfrau. Obwohl die Dax-Unternehmen, trotz freiwilliger Selbstverpflichtung, nicht daran denken Frauen in Aufsichtsrat oder Vorstand aufzunehmen, bringt es Praktikerin Barbara Fehn auf den Punkt: “Ich glaube Frauen werden das selbstbewusst mit guter Ausbildung von alleine schaffen. Wahrscheinlich schon innerhalb der nächsten 10 Jahre”.

 

 

Einen sehr guten Tipp dazu hatte Triathlon-Athletin Nicole Lederer (li im Bild).  In ihrer Disziplin treten Frauen + Männer gemeinsam zum Wettkampf an. Dennoch wagen es manche Veranstalter, den Männern ein höheres Preisgeld  zu zahlen.        Erfahren die Triathletinnen das rechtzeitig, sprechen sie sich untereinander ab  und                       KEINE tritt zum Wettkampf an !!!

 

 

 

 

 

Entspannung nach 9o Min Frage-Antwort-Spiel

 

Barbara Fehn-Dranfeld mit Prinzessin                        Stephanie von Sachsen -Coburg-Gotha;           zwei  von den Frauen die “das Zeug haben”         Mut, Einsatzfreude und Wissen der Coburgerinnen weit über unsere Region hinaus auch bekannt zu machen !

 

 

 

 

 

 

 

Fazit:                                                                                                                                                1. ) Es war eine Freude, 90 Minuten lang zu erleben, WIE  die massive Vorarbeit der Alice-Schwarzer-Generation          heuzutage von einigen cleveren Frauen umgesetzt wird !

2.)  Sehr befremdlich bleibt nach wie vor, dass Organisationen wie z.B. die Coburger Arbeitsmarkt-Initiative, zwar         teure Flyer auf den Markt werfen; darin aber den Namen der Geschäftsführerin weglassen!                                  Wahrscheinlich sollten diese Macher  mal wieder einen Oldie hören - z.B. den von Hilde Knef mit den seit                 40 Jahren bekannten Worten: ”.....die gaben mir Rollen die`s Programm nicht mal nennt.......”

3.)  Völlig außen vor gelassen  wurde auch an diesem Abend: Die Frau , der weibliche Mensch als solcher !                  Noch immer existieren NUR Ehe-und Familienfrauen mit ihren Freuden und Leiden in der Öffentlichkeit !                     Die 8 Millionen alleinstehenden Frauen - die das Leben von Ehe-und Familienleuten mitfinanzieren müssen -             werden nach wie vor totgeschwiegen ! Die passen wahrscheinlich nicht “nei, nei die Wourscht”!

 

Irene Elisabeth Krempel < krempel@goldmail.de >